
Schlacht bei Lützen, siehe auch www.milger.de (Detaillierte Schilderung, Beschreibung) Die Lager: Spanien, Österreich-Habsburg, die katholische Liga gegen Schweden, Frankreich, die niederländische Republik und protestantische Herrschaften. Die Mehrheit der Reichsstände drängte auf Frieden. Auf Reichs- und Kurfürstentagen forderten sie die Großmächte und den Kaiser immer wieder auf, ihre Forderungen und Kriegsziele zu mäßigen. Die aber setzen weiter zwanghaft auf den Sieg ihrer Armeen. Nach dem Kriegseintritt Schwedens standen die Gebietsansprüche schon fest, die auch noch in Osnabrück und in Münster verhandelt wurden. Frankreich wollte das Elsass sowie weitere linksrheinische Territorien. Kaiser Ferdinand verlangte die Rückgabe von 10 Bistümern und Hunderten von Klöstern, enteignet von protestantischen Obrigkeiten. Strittig waren auch die Pfalz nebst der Kurwürde, die der Kaiser dem Bayern Maximilian übereignet hatte, und Mecklenburg, das an Wallenstein gefallen war. Ein Flugblatt zeigt über 100 von Schweden eroberte Bistümer und Städte. Als sei er der Kaiser, verteilte er sie an protestantische Landesherren oder stellte sie unter schwedische Verwaltung. Von Kaiser Ferdinand erneut zu Feldherr ernannt, hatte Wallenstein in Mähren eine neue Armee aufgestellt. Im Juni 1632 vertrieben sie die Sachsen aus Böhmen und marschierten nach Nürnberg, um die schwedische Hauptarmee einzuschließen. Nachdem Krankheiten und verlustreiche Kämpfe beide Armeen dezimiert hatten, verließen <b>...</b>
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