
Aus dem Album "wie Antennen in den Himmel" www.fruechtedeszorns.net creativecommons.org Ich suche meinen Weg, er liegt nicht auf euren Straßen Denn wenn man die zu lang geht, kommt man nicht nach Haus Wohin? Durchs Gebüsch oder über den Zaun? Ich laufe fragend weiter, denn wenn ich stehen bleib stumpfe ich ab Am Himmel stehen Sterne, ich weiß, sie sind fern, doch trotzdem sind sie da Meine Beine werden müde, ich lege mich in Sorge schlafen, morgen ist wieder ein Tag Ich weiß nicht wohin, doch das findet sich Schritt für Schritt heraus Ich suche meinen Weg, er liegt nicht auf euren Straßen Denn dorthin, wo ich will, können sie mich nicht tragen Ich verbrenn den Stadtplan, denn er bringt mich nicht nach Haus Der Weg vor mir ist dunkel und unbekannt, doch das war der Weg hinter mir bis gestern auch Ich stehe auf, ich atme, ich zieh mich an, ich zieh mich aus Und nichts davon ist bedeutungslos und nichts ist banal Denn wenn wir schon nicht verhindern können, dass der Wahnsinn über unsere Köpfe fliegt Dann lasst uns verhindern, dass er in unseren Haaren Nester baut Ich suche meinen Weg, er liegt nicht auf euren Straßen Denn wenn man die zu lang geht, kommt man nicht nach Haus Ich wünsche mir, dass meine Schritte auf dem Asphalt schreien Und meine Tränen Löcher in den Boden brennen Ich gehe Schritt für Schritt in ein Nachhause, das es noch nicht gibt Und das sich durch jeden meiner Schritte neu erbaut Ich habe Angst vor dem ständigen Sprung ins kalte Wasser Doch ich weiß, es <b>...</b>
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